Energieversorger benötigen intelligente Lösungen

Schwerpunkt: Der Energiekunde 2025  /  Von Axel von Perfall, Ingo Kamenz und Christin Jahn - PWC, Düsseldorf

Neue digitale Technologien und ein zunehmendes Interesse an Transparenz verändern die Anforderungen an den Energievertrieb spürbar. Energieversorgungsunternehmen (EVU) müssen die Bedürfnisse ihrer Kunden sehr genau kennen und auf dieser Grundlage neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Unsere Autoren vom Beratungsunternehmen PwC zeigen beispielhaft drei Kundengruppen, auf die sich Energieversorger einstellen müssen.

Interessierte und informierte Energiekunden möchten wissen, aus welcher Quelle die von ihnen genutzte Energie stammt. Das gilt für „Prosumer“, die neben der Eigenerzeugung auch Strom beziehen, genauso wie für Kunden ohne eigene Erzeugungsmöglichkeiten. Schon heute ermöglichen Plattformen diesen Kunden, ihren Strom virtuell zu handeln. Wir beobachten, dass die dort aktiven Kunden oft unabhängig von klassischen Versorgungsstrukturen aktiv sein wollen. Möglich wird das durch die Blockchain-Technologie, die eine dezentrale und damit sichere, effiziente Speicherung von Transaktionen zulässt. In der Finanzwelt hat sie sich bereits etabliert. Durch direkte Transaktionen zwischen Erzeugern und Verbrauchern werden Prozesse nach den  Regeln der beteiligten Nutzer automatisiert.

 

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