Solarstrom in Afrika durch Crowdinvesting

Markt & Technik  /  Von Daniel Zugeh√∂r - e21.digital Redaktion, Berlin

Trotz überdurchschnittlich hoher Sonneneinstrahlung sind Solaranlagen in Afrika nicht sehr weit verbreitet. Das Berliner-Start-up Ecoligo will dies ändern: Durch Crowdfunding finanzierte Fotovoltaikanlagen sollen künftig sauberen Solarstrom erzeugen, den das Unternehmen dann an lokale Gewerbe- und Industriekunden verkauft. Die Finanzierung der ersten Anlage steht aktuell kurz vor dem Abschluss.

Das Start-up „Ecoligo“ will den afrikanischen Solarmarkt aufmischen. Dazu setzt die Anfang 2016 gegründete Gesellschaft auf Crowdinvesting in Deutschland und wettbewerbsfähige Energiepreise vor Ort. In einem Jahr will sich der Energiedienstleister als „Solar-as-a-Service“- Anbieter in Ost- und West-Afrika etabliert haben, sagt CEO und Mitgründer Martin Baart. Die Idee hinter Ecoligo ist es, zwei Märkte – Finanz- und Energiemarkt – zu kombinieren. Denn: „Das größte Hindernis für erneuerbare Energieprojekte in Entwicklungsländern ist häufig die Finanzierung - trotz der technischen und wirtschaftlichen Tragfähigkeit eines Projekts.“Diese Finanzierungslücke betreffe insbesondere Projekte zwischen 50.000 und 2,5 Mio. Euro. (Deutsche) Investoren andererseits suchten aufgrund niedriger Zinsen nach neuen Möglichkeiten, Geld anzulegen. Mit Renditeversprechen von fünf bis acht Prozent ...

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