Komplexe dezentrale Versorgungslösungen brauchen Unterstützung

Aus der con|energy-Gruppe  /  Von Juliane Hauskrecht - Nymoen Strategieberatung, Berlin

Der sinkende Gebäudeenergieverbrauch, der steigende Anteil erneuerbarer Energien, neue gesetzliche Vorgaben sowie der Klimawandel stellen Anbieter von Wärme und Strom für Quartiere vor große Herausforderungen. Ein neues Tool der Nymoen Strategieberatung ermöglicht die Optimierung konkurrierender Versorgungslösungen und erleichtert somit die Auswahl der optimalen Technologie für die dezentralen Quartiersversorgung.

Unsere Quartiere verändern sich dynamisch. Sie sind der Pilot- und Entwicklungsraum für den sukzessiven Umbau städtischer Versorgungssysteme. In den Quartieren kommen immer häufiger modulare, dezentrale Versorgungslösungen zum Einsatz, die auf sich verändernde Bedarfe durch Gebäudesanierung reagieren und zugleich als Flexibilitätsoption fungieren. Sie sollen und müssen zunehmend auf erneuerbaren Energien basieren, den wachsenden Qualitätsanforderungen im Hinblick auf Primärenergie-Faktoren sowie CO2-Emissionen genügen und trotzdem für Investor wie Nutzer bezahlbar sein. Um solche Versorgungskonzepte optimal auszugestalten, müssen verschiedene Technologien miteinander kombiniert und zahlreiche Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Bisher fehlen standardisierte Instrumente, die die Komplexität der Optimierungsaufgabe gleichzeitig in technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht operationalisierbar und beherrschbar machen...

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